Die Rheinbrücke Bonn-Nord, auch Friedrich-Ebert-Brücke genannt, wurde im Jahr 1967 gebaut. Sie besteht aus der linksrheinischen Vorlandbrücke, der Strombrücke und der rechtsrheinischen Vorlandbrücke. Auf dem Bauwerk befinden sich zwei durchgehende Fahrspuren je Fahrtrichtung und je eine Abbiegespur. Es fahren täglich über 100.000 Fahrzeuge über die Brücke.
Die Ergebnisse der engmaschigen Bauwerksprüfungen und Gutachten zeigen deutliche Schäden an der rund 660 Meter langen linksrheinischen Vorlandbrücke der Rheinbrücke Bonn-Nord. Infolge jahrzehntelanger Belastung und intensiver Beanspruchung verfügt das Bauwerk nicht mehr über ausreichende Tragreserven für den LKW-Verkehr.
Seit 2016 gilt bereits eine Begrenzung des Schwerlastverkehrs auf maximal 44 Tonnen. Dennoch treten weiterhin Ermüdungserscheinungen auf.
Um die Standsicherheit zu erhalten und eine Sperrung zu vermeiden, wurde eine weitere Maßnahme eingeleitet: LKW über 7,5 Tonnen dürfen die Brücke nicht mehr befahren.
Diese Maßnahme wird bis auf Weiteres aufrechterhalten, bis eine technische Lösung zur Verstärkung des Bauwerks gefunden ist. Sie gewährleistet, dass die Verkehrsinfrastruktur während der Übergangszeit funktionsfähig und sicher bleibt. Ihre Einhaltung ist zwingend erforderlich, da andernfalls eine Sperrung mit weitreichenden Folgen droht.