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A565: Außerordentliches Dialogforum zur Rheinbrücke Bonn-Nord stößt auf großes Interesse

Friedrich-Ebert-Brücke mit Schiff

Rund 70 Teilnehmende haben am Montag, 2. Februar 2026, an einem außerordentlichen Dialogforum zur Rheinbrücke Bonn-Nord teilgenommen. Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Rheinland, informierte in der knapp zweistündigen Online-Veranstaltung umfassend über den aktuellen Bauwerkszustand, die bevorstehende Ablastung der Brücke sowie die geplanten verkehrlichen Umleitungen. 

Willi Kolks (Leiter der Außenstelle Köln) gab zunächst einen Überblick zur Situation rund um die Rheinbrücke Bonn-Nord. Weshalb das Bauwerk aus den 1960er Jahre kurzfristig abgelastet werden muss, dazu erläuterte Abteilungsleiter Brückenbau Detlev Epstein ausführlich die technischen Hintergründe. Bernd Bartelt (Geschäftsbereichsleiter Betrieb und Verkehr) und die Leiterin der Verkehrszentrale Leverkusen Anja Estel ergänzten den Vortrag mit den verkehrlichen Auswirkungen sowie den vorgesehenen Steuerungsmaßnahmen des lokalen, regionalen Verkehrs und Fernverkehrs.

Die gezeigten Präsentationsfolien finden Sie hier: a565-rheinbrucke-bonn-nord_ausserordentliches-dialogforum_praesentationsfolien.pdf

Konstruktiver Austausch im Dialogforum

Alle Teilnehmenden hatten anschließende die Möglichkeit Ihre Fragen und Anliegen an die Fachleute der Autobahn GmbH zu richten: Gibt es Ausnahmegenehmigungen für weitere Fahrzeugtypen? Wie kann der Bau der neuen Rheinbrücke beschleunigt werden? Wie kann der Verkehr im Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis gelenkt werden? Daneben war der Wunsch nach weiterem Austausch und einem kooperativen Vorgehen groß.

Die Autobahn GmbH bewertet den Austausch als konstruktiv und wertvoll. Die hohe Beteiligung zeigt das große Interesse der Region an einer transparenten Kommunikation und an verlässlichen Informationen zur weiteren Entwicklung der Rheinbrücke Bonn Nord.

Hintergrund

Die Rheinbrücke Bonn-Nord, auch Friedrich-Ebert-Brücke genannt, wurde im Jahr 1967 gebaut. Sie besteht aus der linksrheinischen Vorlandbrücke (ca. 660 m), der Strombrücke (ca. 520 m) und der rechtsrheinischen Vorlandbrücke (ca. 110 m). Auf dem Bauwerk befinden sich zwei durchgehende Fahrspuren je Fahrtrichtung und je eine Abbiegespur. Es fahren täglich über 100.000 Fahrzeuge über die Brücke. Der Anteil des Schwerverkehrs liegt bei rund 5 Prozent. 

Da die Rheinbrücke Bonn-Nord ursprünglich für eine geringere Verkehrsbelastung geplant worden ist und altersbedingt einen entsprechenden Bauwerkszustand aufweist, wird die Brücke den gestiegenen Anforderungen durch den heutigen und zukünftigen Verkehr, insbesondere durch LKW, nicht mehr gerecht.   

Weitere Informationen: A565 Sanierung Rheinbrücke Bonn-Nord | bonnbewegt  

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