A565 / B56 Ersatzneubau "Endenicher Ei"

Luftaufnahme des Brückenbaus "Endenicher Ei"

A565 / B56

Ersatzneubau "Endenicher Ei"

Was ist das Endenicher Ei?

Das „Endenicher Ei“ überführt die B56 (Hermann-Wandersleb-Ring/Endenicher Straße) über die A565. Es besteht aus zwei Teilbauwerken, welche gebogen sind und von oben betrachtet eine ovale Form bilden. Diese Bauweise gibt dem Bauwerk die besondere Form eines „Eis“.

Was wird gemacht?

Die Breite der lichten Öffnung des Ersatzneubaus (Baubeginn Herbst 2023) ist aus bautechnischen Gründen, nicht etwa im Hinblick auf einen sechsstreifigen Ausbau vergrößert worden. Die neue lichte Weite steht einem späteren Ausbau unterschiedlicher Varianten auf der B56 oder A565 nicht entgegen.

Die äußere Form des Bauwerks wird künftig nicht mehr rund, sondern linear sein. Hierdurch lässt sich das vorhandene Bauwerk schneller ersetzen und Beeinträchtigungen werden so kurz wie möglich gehalten.

Die Straßenführung auf der B56 und auf der A565 bleiben erhalten.

Die Bauzeit wird voraussichtlich 46 Monate (d.h. 3,8 Jahre) umfassen. In diesem Zeitraum sind folgende verkehrliche Einschränkungen geplant:

  • ca. 10 Vollsperrungen auf der A565
  • ca. 3 Vollsperrungen auf der B56
  • Sperrung der nördlichen und südlichen Rampen (jeweils für ein Jahr)
  • Bei Bau der Mitte: reduzierte Fahrstreifenanzahl auf der B56

Wieso wird gebaut?

Das Brückenbauwerk „Endenicher Ei“ wurde statisch nachgerechnet. Die statischen Defizite können aufgrund der besonderen Form des Bauwerks nicht durch Verstärkungsmaßnahmen behoben werden. Die Brücke muss schnellstmöglich erneuert werden.

In welchem Stadium befindet sich die Planung?

Das bisherige Vorgehen sieht wie folgt aus:

  • geplante Fertigstellung Ersatzneubau: Sommer 2027
  • Ersatzneubau begonnen: Oktober 2023
  • Hilfsbrücke errichtet (Oktober 2020 abgeschlossen)
  • Bau Mittelunterstützung (August 2019 abgeschlossen)
  • Rissmonitoring der überbauten Bestandsbrücke (seit November 2018)

 

2026

  • April: Abbau Traggerüst Nordseite 
  • März: Betonagearbeiten für das Bauwerk 
  • Januar: Aufbau Traggerüst Nordseite 

 

2025

  • Juni: Rückbau der Behelfsbrücke, Absenken der BAB im Brückenbereich
  • 20. Mai bis 12. Juni: Die A565 wurde für drei Wochen gesperrt, um den Abbruch des Teilbauwerks Nord und der Stützwände zwischen den Teilbauwerken durchzuführen. Zusätzlich wurde die Fahrbahn in Fahrtrichtung Koblenz tiefergelegt. Die neuen Bauwerke (Nord und Mitte) werden gebündelt hergestellt, um die Bauzeit zu reduzieren.
  • März: Beginn der Vorbereitungen für den Abbruch der Nordseite. Es wurden Bohrpfähle für das neue Teilbauwerk Nord sowie zwischen den Teilbauwerken hergestellt.
  • Februar: Kompletter Abbau der Behelfsbrücke und Teilbauwerk Südseite fertig unter Verkehr​
  • Januar: Demontage von Teilen der Behelfsbrücke

 

2023-2024

  • November 2024: Kanalanschlussarbeiten für die Entwässerung des Bauwerks werden vorgenommen
  • September: Absenkung des Traggerüstes der Brücke an der Südseite 
  • Juli 2024: Das Traggerüst für den Neubau der Südseite des Brückenbauwerks wird errichtet
  • Februar 2024: Abbruch des südlichen Teilbauwerks
  • November 2023 bis Ende 2024: Einrichtung der Verkehrsführung auf der B56, welche eine Vollsperrung der südlichen Rampen (Zu- und Abfahrten von Poppelsdorf) erforderte. Auf der B56 wurden je Fahrtrichtung 2 Fahrspuren aufrechterhalten. Von der A565 von Köln kommend konnte nicht mehr links in die Innenstadt abgebogen werden. Die Auffahrt FR Köln konnte von beiden Richtungen befahren werden. Diese Verkehrsführungsphase war für den Abbruch und Bau des südlichen Teilbauwerkes erforderlich und dauerte bis Ende 2024.
  • Oktober 2023: Beginn der Bauarbeiten zum Ersatzneubau

 

2022

  • Oktober: Im betreffenden Streckenbereich werden Bohrkerne für Asphalt- und Bodenuntersuchungen entnommen

 

2020

  • Sommer/Herbst 2020: Verstärkung der Widerlager und der Stützwände am Endenicher Ei. Dies war die Voraussetzung, damit am 10. und 11. Oktober 2020 die Behelfsbrücke aufgelegt werden konnte.

 

2019

  • August: Der Bau der Mittelunterstützung ist abgeschlossen

 

2018

  • November: Das Rissmonitoring der Überbauten hat begonnen 

 

Stand: Mai 2026

 

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